Neujahrsempfang des „Starthilfe“-Schülercoachingprojektes
Das Schülercoaching-Projekt „Starthilfe“ der AWO Hamburg bekommt immer mehr Zulauf: Inzwischen engagieren sich rund 200 Ehrenamtliche für Schülerinnen und Schüler, darunter 115 Studentinnen und Studenten der Bucerius Law School. Grund genug für Projekt-Leiterin Mareile Denzer und Jenny Fabig, Leiterin der Engagementförderung bei der AWO Hamburg, einen Empfang für alle Coaches und ihre Schüler zu geben und ihnen mit kleinen Geschenken zu danken. Bei „Starthilfe“ geht es darum, Jugendliche ab der Klasse 7 zu unterstützen, auch unter schwierigen Bedingungen bessere Schulleistungen und damit Selbstvertrauen zu gewinnen. Die Schüler lernen, sich strukturiert und zielgerichtet auf den Übergang in einen passenden Ausbildungsberuf vorzubereiten.
Begrüßt wurden die Coaches, Schüler, Lehrer und Gäste auch von AWO-Landesgeschäftsführer Claus Gotha und Prof. Dr. Dres. h.c. Karsten Schmidt, dem Präsidenten der Bucerius Law School. Mit der Hochschule für Rechtswissenschaft in Hamburgs City hat „Starthilfe“ inzwischen eine verbindende Kooperation, die unter anderem darin besteht, dass regelmäßig neue Studierende als Coaches geworben und die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. In der Südlounge der Bucerius Law School trommelten an diesem Tag alle anwesenden Coaches und Schüler zusammen.
Beim Empfang überreichten außerdem drei Studenten der studentischen Unternehmensberatung Hanseatic Consulting dann der „Starthilfe“-Projektleitung eine Spende in Höhe von 220 Euro, die sie im Dezember durch Glühwein- und Waffelverkauf eingeworben hatten. Zudem bedankte sich ein Schüler öffentlich bei seinem Coach und bei „Starthilfe“ – nach seinen Worten hätte er es ohne das Coaching bestimmt nicht geschafft, auf das Wirtschaftsgymnasium zu gehen.
Holger Gerdau, Lehrer an der Staatlichen Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium H3 in Eimsbüttel: „Starthilfe bringt ehrenamtliches Bürgerengagement quasi in einer 1:1-Situation in die Schule. Da kommt einfach und ganz praktisch ein Mensch am Nachmittag in die Schule und sagt: ‚Ich habe Zeit und möchte diese in der Schule für die jungen Menschen ehrenamtlich einsetzen!‘ Besser kann man den jungen Menschen – die ja oftmals auch noch Erfahrungen aus anderen Kulturkreisen mitbringen – nicht klarmachen, was es bedeutet, in einer Gesellschaft zu leben, die die individuellen Rechte des Einzelnen genauso beachten will wie auch die soziale Verantwortung in der Gesellschaft."
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