AWO Hamburg vollendet einzigartiges Wohnprojekt im Bezirk Bergedorf
Die zwei neuen Häuser mit insgesamt 36 Zwei- und Dreizimmerwohnungen sind die Ausweitung der im Juni 2009 eröffneten Anlage. Rund 60 Senioren wohnen dort seitdem mit AWO-Service-Angeboten und neben einem einzigartigen Wohngruppenhaus, in dem junge Mütter mit Kindern, Menschen mit Behinderung und Senioren mit Demenz in Wohngemeinschaften unter einem Dach leben. Gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen der AWO fördern gute nachbarschaftliche Beziehungen von unterschiedlichen Bewohnern.
Aufgrund der steigenden Nachfrage von älteren Menschen und jungen Müttern nach bezahlbarem Wohnraum hatte die AWO die jetzt fertig gewordene Erweiterung beschlossen. In dem einen der beiden Neubauten wohnen seit kurzem weitere sechs unterstützungsbedürftige junge Mütter mit ihren insgesamt acht Kindern in separaten Wohnungen. Diese Mütter werden von dem Team der benachbarten AWO-Mutter-Kind-Wohngruppe betreut. Zur Einweihung überbrachte Timo Schultz, Mittelfeldspieler des FC St. Pauli, einen Scheck über 1.000 Euro für einen Kinderspielplatz auf dem Gelände. Das Geld war der Erlös aus einer Trikotversteigerung der „Hamburger Morgenpost“ und dem St. Pauli-Sponsor ARD Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“, der das AWO-Wohnprojekt über die Stiftung “Deutsches Hilfswerk” mit einer erneuten Förderung von 500.000 € bezuschusst hat. Mutter-Kind-Wohngruppen-Leiterin Shirley Wegener freute sich darüber hinaus über eine weitere Spende: Der Generalunternehmer des gesamten AWO-Projektes in Boberg, die wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH, und die dhg Baubetreung GmbH gaben zusätzliche 2.000 Euro für den künftigen Spielplatz.
In den 30 weiteren neuen 2- und 3-Zimmer-Wohnungen haben insgesamt 40 Seniorinnen und Senioren ein Zuhause gefunden, die die Angebote des Wohnens mit Service („Betreutes Wohnen“) der AWO nutzen können. „Ziel des Projektes ist es, Begegnungen zwischen den drei Generationen und gemeinsame Aktivitäten zu fördern“, sagt Wiebke Brose, Projektleiterin bei der AWO. „Dafür gibt es unter anderem verschiedene Gemeinschaftsräume, die für unterschiedliche Aktivitäten genutzt werden können und in denen gemeinsame Aktivitäten angeboten werden.“
Die neuen Wohnungen wurden wie zuvor barrierefrei und nach modernstem Standard gebaut. Finanziert wurde das Projekt neben dem genannten Zuschuss der ARD Fernsehlotterie von der WK Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). In diesem Frühling findet die Quartiersentwicklung Boberger Anger ihren Abschluss. Entstanden ist ein lebendiges Viertel aus ingesamt 760 Häusern und Eigentumswohnungen, in denen verschiedene Nutzergruppen gemeinsam zusammenleben.
Zu den Wohnangeboten der AWO für Senioren
